Cluster (virtuelles Objekt) in der Statistik
Ein Cluster ist eine Gruppe von mehreren Objekten, die wie ein einziges Objekt behandelt werden, wenn der Cluster gebucht wird. In den Statistiken muss das anders gemacht werden, um verzerrte Zahlen zu vermeiden.
Kurz gesagt:
Ein Cluster wird bei der Belegung nicht als ein Objekt gesehen. Die Nächte, in denen ein Cluster gebucht wurde, werden für alle darunter liegenden Objekte des Clusters gezählt.
Ein Cluster wird aber als ein Objekt gesehen, wenn es um den Umsatz geht. Du kannst den Gesamtumsatz eines Clusters mit anderen Objekten vergleichen.
Wegen dieser unterschiedlichen Ansätze werden Clusterdaten manchmal aus Statistiken rausgenommen, die Umsatz und Belegung zusammenfassen.
Verfügbare und gemietete Objektnächte
Bei der Berechnung der verfügbaren und vermieteten Objektübernachtungen nehmen wir nur die tatsächlichen Objekte mit. Ein Cluster wird nicht als einzelnes Objekt gezählt. Jedes Mal, wenn ein Objekt, das zu einem Cluster gehört, wegen einer Cluster-Buchung gesperrt wird, zählt das als eine vermietete Objektübernachtung.
So bleiben die Auslastungszahlen korrekt.
Umsatz
Häufig verwendete Statistiken wie RevPar und ADR teilen den Umsatz durch verfügbare oder verkaufte Übernachtungen. Weil der Clusterumsatz dem Cluster zugeordnet wird, die gebuchten Übernachtungen auf einem Cluster aber den darunterliegenden Objekten zugeordnet werden, funktionieren diese Berechnungen bei einer Aufschlüsselung nach Objekten nicht.
Deshalb werden Clusterdaten in diesen Fällen aus den Statistiken rausgenommen.
Statistiken, die Umsatz und Verfügbarkeit zusammenfassen
Häufig verwendete Statistiken wie RevPar und ADR teilen den Umsatz durch verfügbare oder verkaufte Übernachtungen. Weil der Clusterumsatz dem Cluster zugeordnet wird, die gebuchten Übernachtungen auf einem Cluster aber den darunterliegenden Objekten zugeordnet werden, funktionieren diese Berechnungen bei einer Aufschlüsselung nach Objekten nicht.
Deshalb werden Clusterdaten in diesen Fällen aus den Statistiken rausgenommen.
Beispiel:
Cluster C besteht aus den Objekten A und B. Letzten Monat gab's eine Buchung von 10 Nächten für Cluster C, für 1000 €.
Um den ADR zu berechnen, wird der Gesamtumsatz durch die Anzahl der gebuchten Nächte geteilt. Die gebuchten Nächte werden den tatsächlichen Objekten A und B zugeordnet, nicht dem Cluster C. Der Umsatz wird C zugeordnet, nicht den Objekten A und B.
Bei einer Aufschlüsselung nach Objekten schlagen die ADR-Berechnungen fehl:
A: 0 € / 10 (gebuchte Nächte) = 0 €.
B: 0 € / 10 (gebuchte Nächte) = 0 €.
C: 1000 € / 0 (gebuchte Nächte) = 0 €.
Kombiniert schlägt die ADR-Berechnung nicht fehl:
A+B+C: 1000 € / 20 (gebuchte Nächte) = 50 €.